24.04.2026 - Venne
Am Freitag, den 24. April besuchten uns die 3. Klassen der Grundschule Venne mit 34 Schülern, zwei Lehrkräfte und zwei Betreuerinnen. Zuvor war das Thema Feuer und Feuerwehr im Schulunterricht seitens der Schule vorbereitet worden.
Nach dem Eintreffen und einer kurzen Vorstellungsrunde durften die Kinder zuerst die Aufgaben der Feuerwehr und dann den Unterschied zwischen einer Berufsfeuerwehr und einer Freiwilligen Feuerwehr erklären. Die Schüler waren sehr gut vorbereitet und es wurden auch gleich die ersten Detailfragen gestellt. Man spürte ihre Vorfreude auf den Tag bei ihrer Feuerwehr.
Dann machten wir die Gefahren eines Feuers zum Thema. Nicht die Flammen, sondern die beim Brand entstehenden, giftigen und heißen Brandgase sind die Haupttodesursache bei Bränden. Schon wenige Atemzüge können zum Tod führen. Ein Lehrfilm zeigte den Kindern, dass schon eine kleine Flamme sich in weniger als drei Minuten zu einem kompletten Zimmerbrand entwickeln kann.
Die Aufmerksamkeit stieg, als dann Pressluft- und Atemgeräusche zu hören waren. Ein für den Innenangriff ausgerüsteter Feuerwehrmann kam in den Schulungsraum. Das man davor keine Angst haben muss, konnte den Kindern direkt gezeigt werden. Mit laufenden Erklärungen wurden Helm, Handschuhe, Maske und Flammschutzhaube abgelegt. Auch ein Funkgerät, eine Wärmebildkamera, das Atemschutzgerät und weitere Ausrüstungsgegenstände werden zusätzlich zur Schutzkleidung mitgeführt. So schützt sich das Feuerwehrmitglied.
Aber was kann man selbst tun, wenn es brennt?
Nach einer gemeinsamen Frühstückspause in der Fahrzeughalle teilte man sich in vier Gruppen auf, um dieser Frage nachzugehen. An vier Stationen bekamen die Kinder erklärt, wie man sich im Brandfall verhält, sich vor dem Brandrauch schützt und was man nicht tun darf. Die Kinder übten den Notruf und probten das Telefonat mit der Leitstelle. Außerdem zeigten wir unsere Fahrzeuge und die Ausrüstung, nicht nur für den Brandeinsatz, sondern auch für die technische Hilfe und die Gefahrgutabwehr. Die Zeit verging wie im Fluge, die Kinder stellten viele Fragen und waren voll Eifer bei der Sache.
Von unserer Seite hatten sich vier Kameraden den Vormittag frei genommen und zum Abschluss freuten wir uns sehr über das süße Dankeschön der Kinder, aber noch mehr über ihr Interesse und die große Freude, die Ihnen anzusehen war. Nach dem Gruppenbild brachten wir alle Kinder pünktlich zurück in die Schule und stellten, wie jedes Jahr wieder fest wie viel Spaß die Arbeit mit den Kindern doch macht.