29.07.2026 - Schwagstorf
| Alarmierung: | 18:43 Uhr |
| Einsatzort: | Vor dem Bruche, Schwagstorf |
| Stichwort: | F3, Feldbrand mit Häcksler |
| Kräfte: | FF Schwagstorf, FF Venne, FF Hitzhausen, FF Ostercappeln, Rettungsdienst, Polizei, Schlauchwechselwagen FTZ, Zubringer Landwirte |
| Einsatzende: | 22:45 Uhr |
Am Mittwochabend wurden wir bei sommerlichen Temperaturen gemeinsam mit der Feuerwehr Schwagstorf zu einem Feldbrand alarmiert. Gemeldet wurde der Brand eines Feldhäckslers. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule erkennbar. Ein Häcksler und eine von einem Traktor gezogene Ballenpresse standen in Vollbrand. Der Fahrer des Traktors konnte die Presse noch rechtzeitig vom Traktor abkuppeln, sodass dieser nicht vom Feuer erfasst wurde. Dennoch brannte die Ballenpresse bereits in voller Ausdehnung. Auch der Häcksler stand in Vollbrand.
Aufgrund des Ausmaßes des Feuers wurden die Feuerwehren Ostercappeln und Hitzhausen nachalarmiert. Die bereits anwesenden Landwirte umfuhren die Brandstelle mit einem Grubber, um eine weitere Ausbreitung auf das umliegende Stoppelfeld und das bereits abgeerntete Stroh zu vermeiden.
Unter Atemschutz gingen wir mit mehreren Trupps zur Brandbekämpfung vor. In Absprache mit der Feuerwehr Schwagstorf übernahmen wir die Brandbekämpfung an der Ballenpresse und die Feuerwehr Schwagstorf die Brandbekämpfung an dem Häcksler. Gleichzeitig verlegten wir mit unserem Löschgruppenfahrzeug eine Schlauchleitung und stellten die Wasserversorgung von einem Hydranten her. Parallel dazu wässerte die Feuerwehr Hitzhausen in Zusammenarbeit mit den Landwirten und deren mit Wasser gefüllten Güllefässern die Fläche um die Brandstelle herum, um ein Wiederaufflammen der Vegetation zu verhindern.
Nachdem die offenen Flammen gelöscht waren, wurde das noch in der Presse befindliche Stroh mithilfe eines Hofladers aus der Maschine gezogen und entzerrt, um Glutnester freizulegen. Anschließend wurde der Bereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Nachdem dabei keine erhöhten Temperaturen mehr festgestellt wurden, wurde die Fläche abschließend großzügig gewässert.
Gegen 21:00 Uhr konnten wir die Einsatzstelle verlassen.
Da bei dem Einsatz viel Material, insbesondere Schläuche und Atemschutzgeräte, eingesetzt worden war, wurde ein Schlauchwechselwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Osnabrück angefordert. Nach dem Austausch des Materials im Feuerwehrhaus waren wir gegen 22:45 Uhr wieder vollständig einsatzbereit.